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TRACHELOSPERMUM JASMINOIDES

Trachelospermum jasminoides
(Synonym: Rhynchospermum jasminoides)

Der Sternjasmin (engl. Star Jasmine, Chinese Jasmine, Confederate Jasmine) hat seine ursprüngliche Heimat in Asien (China, Japan, Korea, Vietnam), ist aber weit verbreitet in vielen tropischen und subtropischen Gebieten der Erde als Zierpflanze anzutreffen. Bei uns wird er häufig als Topf- bzw. Kübelpflanze angeboten und setzt auch in unseren Breiten seine ausgesprochen attraktiven Blüten an.

Trachelospermum jasminoides gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Es
handelt sich dabei um eine mehrjährige, immergrüne , robuste, verholzende Kletterpflanze bis ca. 10m mit gegenständig angeordneten, bis zu 10cm langen und 4,5cm breiten, länglich ovalen bis lanzettlichen, oberseits glänzend dunkelgrünen, unterseits helleren Blättern und langgestielten, intensiv süßlich duftenden, sternförmigen, 5-petaligen, im Durchmesser bis zu 2cm großen, reinweißen Blüten in sowohl achsel- als auch endständigen, hängenden, lockeren, vielblütigen Büscheln.
Die Hauptblütezeit liegt in den Monaten Mai bis Juni.
Aus den Blüten wird ein wertvolles Öl gewonnen, das zur Herstellung von Parfum verwendet wird.

ACHTUNG : der austretende Milchsaft kann bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen!

Kultur + Vermehrung

Trachelospermum jasminoides bevorzugt während der Sommermonate einen halbschattigen bis sonnigen Standort, die Überwinterung sollte hell, bei ca. 0-10°C erfolgen.
Während der heißen Jahreszeit ist der Wasserbedarf hoch, es sollte in regelmäßigen Abständen reichlich gegossen werden, Staunässe wird jedoch nicht so gut vertragen. Während der Wintermonate ist nur soviel zu gießen, daß der Wurzelballen nicht völlig austrocknet.
Als Substrat eignet sich eine gute, nährstoffreiche Einheitserde mit einem Anteil Sand, Perlite oder Vermiculite, um eine gute Durchlässigkeit zu gewährleisten.
Gedüngt wird in ca. 10tägigen Abständen von März bis Oktober mit einem guten Flüssigdünger.
Alternativ kann beim Umtopfen im Frühjahr, mit Beginn der Vegetationsphase ca. ab März/April, dem Substrat ein Langzeitdünger untergemischt werden, dieser wird erfahrungsgemäß sehr gut vertragen. Ein Nachdüngen ist dann über die gesamte Saison nicht mehr erforderlich.
Ein Rückschnitt kann im zeitigen Frühjahr erfolgen. Der Sternjasmin benötigt eine Kletterhilfe.
Aufgrund seiner Frosttoleranz kann der Sternjasmin in milden Klimaten (Weinbauklima) an geschütztem Standort im Freien ausgepflanzt werden.

Die Vermehrung kann sowohl generativ (Aussaat) als auch vegetativ (Stecklinge) erfolgen. Die Samen sollten vor der Aussaat ca. 24-48 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen. Anschließend max. 0,5cm tief in eine Mischung aus Aussaaterde und Sand oder Perlite auslegen, hell und warm (23°C+) aufstellen, sowie konstant feucht (nicht naß!) halten. Die Samen keimen schwer, daher ist die Vermehrung über Stecklinge der generativen Vermehrung vorzuziehen.
Die Aussaat kann ganzjährig erfolgen, bevorzugt im Frühjahr/Sommer.
Für die vegetative Vermehrung werden im Frühjahr 10-15cm lange Stecklinge geschnitten und in ein Bewurzelungspulver getaucht. Anschließend werden die Stecklinge in eine Mischung aus Aussaaterde und Sand oder in Pikiererde gesteckt, hell und warm (20°C+) aufgestellt, sowie konstant leicht feucht (nicht naß!) gehalten. Bodenwärme wirkt sich positiv auf den Bewurzelungsprozess aus.

Kurzinfo
• Kletterpflanze bis ca. 10m
• benötigt eine Rankhilfe
• sehr attraktive, weiße Blüten
• Blüten duften sehr intensiv
• pflegeleicht
• Standort im Sommer halbschattig bis sonnig
• Überwinterung hell, bei ca. 5-10°C
• im Sommer regelmäßig gießen
• im Winter weniger gießen, nicht völlig austrocknen lassen
• frosttolerant bis ca. -8°C, jedoch mit Winterschutz
• Flüssig- oder Langzeitdünger verwenden
• Aussaat schwierig
• Stecklingsvermehrung einfach