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ASCLEPIAS CURASSAVICA

Asclepias curassavica
(Synonyme: Asclepias aurantiaca, Asclepias bicolor, Asclepias cubensis)

Die Seidenpflanze (engl. Silkweed oder Scarlet Milkweed) ist ursprünglich beheimatet im tropischen Amerika, wird jedoch inzwischen weltweit als Zierpflanze kultiviert. Auch bei uns ist diese interessante Pflanze mit den attraktiven Blüten verbreitet als Topf- bzw. Kübelpflanze anzutreffen.

Asclepias curassavica gehört zur Familie der Schwalbenwurzgewächse (Asclepiadaceae). Es handelt sich dabei um einen mehrjährigen, immergrünen, kleinen Halbstrauch bis ca. 1m mit gegenständig angeordneten, bis zu 15cm langen, schmalen Blättern. Die Farbe der Blätter variiert, abhängig von Standort, Lichteinfall und auch Temperatur, von rötlich bis zu einem kräftigen Grün. Die Blüten erscheinen in endständigen, aufrechten Trugdolden, diese setzen sich aus etwa 5-15 leuchtend orange-rot-gelben Einzelblüten zusammen.
Von Asclepias curassavica gibt es auch eine reingelb blühende Varietät !!

ACHTUNG: die Seidenpflanze sondert in allen Teilen einen Milchsaft ab, der bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen kann.

Kultur + Vermehrung

Asclepias curassavica ist eine völlig unproblematische Topf- bzw. Kübelpflanze. Während der Sommermonate sollte ein sonniger Standort gewählt werden, nur so entwickelt sich eine kräftige Blütenfarbe. Auch im Winter ist ein heller Standort erwünscht, bei einer Temperatur von etwa 10°C. Bei höheren Temperaturen entwickelt sich die Pflanze weiter, bei niedrigerer Temperatur und dunklerem Standort reagiert sie mit Laubabwurf und sie entwickelt sich in der darauffolgenden Saison nur zögerlich.
Während der heißen Jahreszeit ist der Wasserbedarf sehr hoch, es sollte in regelmäßigen Abständen reichlich gegossen werden, Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Während der Wintermonate ist nur sporadisch in kleinen Mengen zu gießen, so, daß der Wurzelballen nicht über einen längeren Zeitraum austrocknet.
Als Substrat eignet sich eine gute, nährstoffreiche Einheitserde mit einem Anteil Sand oder Perlite, um eine gute Durchlässigkeit zu gewährleisten.
Gedüngt wird in ca. 10tägigem Abstand von März bis September mit einem guten Flüssigdünger.
Alternativ kann beim Umtopfen im Frühjahr, mit Beginn der Vegetationsphase ca. ab März/April, dem Substrat ein Langzeitdünger untergemischt werden, dieser wird erfahrungsgemäß sehr gut vertragen. Ein Nachdüngen ist dann über die gesamte Saison nicht mehr erforderlich.

Die Vermehrung kann sowohl generativ (Aussaat) als auch vegetativ (Stecklinge) erfolgen. Die Samen ohne weitere Vorbehandlung nur leicht mit einer Mischung aus Aussaaterde und Sand oder Perlite bedecken, hell und warm (23°C+) aufstellen, sowie konstant feucht (nicht naß!) halten. Bodenwärme wirkt sich positiv auf den Keimprozess aus. Die Keimung erfolgt so innerhalb eines Zeitraums von ca. 1-2 Wochen
Die Aussaat kann ganzjährig erfolgen, bevorzugt jedoch im Frühjahr/Sommer.

Für die vegetative Vermehrung werden im Frühjahr/Sommer ca. 15-20cm lange Stecklinge geschnitten und in eine Mischung aus Aussaat- oder Pikiererde und Sand oder Perlite gesteckt, hell und warm aufgestellt, sowie konstant leicht feucht gehalten. Bodenwärme wirkt sich ebenfalls positiv auf den Bewurzelungsprozess aus.

Kurzinfo:
• kleiner Halbstrauch bis ca. 1m
• mehrjährig
• immergrün
• attraktive leuchtend orange-rot-gelbe Blüten
• pflegeleicht
• sehr gut für die Topf- bzw. Kübelkultur geeignet
• Standort im Sommer sonnig
• reichlich gießen, Staunässe vermeiden
• Überwinterung hell, bei ca. 10°C
• im Winter Gießen stark einschränken
• Flüssig- oder Langzeitdünger verwenden
• Aussaat einfach
• Stecklingsvermehrung einfach