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LANTANA MONTEVIDENSIS

Lantana montevidensis
(Synonym: Lantana sellowiana)

Das Wandelröschen (engl. Trailing Lantana) hat seine ursprüngliche Heimat im tropischen Amerika. Inzwischen wird die kleine Pflanze weltweit in den Tropen und Subtropen als Zierpflanze, Bodendecker oder für Hängeampeln kultiviert. Auch bei uns hat sie als Topf- oder Kübelpflanze immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Lantana montevidensis gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae).
Es ist ein mehrjähriger, immergrüner, kleiner, ausladender, mehr in die Breite als in die Höhe wachsender Strauch bis max. 90cm mit schlanken, ausladenden, vierkantigen Stengeln, gegenständig angeordneten, kleinen, dunkelgrünen Blättern mit auffälliger Nervatur und kleinen, röhrenförmigen, malven- bis lilafarbenen Blüten mit gelber Mitte in dichten Büscheln.
Es gibt Kultivare mit weißen oder gelben Blüten sowie Kultivare mit panaschierten Blättern.
ACHTUNG : Das Wandelröschen ist in allen Teilen giftig.

Kultur + Vermehrung

Lantana montevidensis ist für die Topf- und Kübelkultur sehr gut geeignet. Während der Sommermonate wird ein heller, warmer Standort bevorzugt, die Überwinterung sollte ebenfalls hell, bei ca. 10°C erfolgen.
Während der Sommermonate sollte in regelmäßigen Abständen reichlich gegossen werden, Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Während der Wintermonate ist das Gießen stark einzuschränken, es sollte nur sporadisch, in kleinen Mengen gegossen werden, so, dass der Wurzelballen nicht über einen längeren Zeitraum völlig austrocknet.
Als Substrat eignet sich eine gute, nährstoffreiche Einheitserde mit einem Anteil Sand oder Perlite, um eine gute Durchlässigkeit zu gewährleisten.
Gedüngt wird in ca. 10tägigem Abstand von März bis September mit einem guten Flüssigdünger.
Alternativ kann beim Umtopfen im Frühjahr, mit Beginn der Vegetationsphase ca. ab März/April, dem Substrat ein Langzeitdünger untergemischt werden, dieser wird erfahrungsgemäß sehr gut vertragen. Ein Nachdüngen ist dann über die gesamte Saison nicht mehr erforderlich.
Jungpflanzen sollten in regelmäßigen Abständen gestutzt werden, um einen buschigeren Wuchs zu erreichen.

Die Vermehrung kann sowohl generativ (Aussaat) als auch vegetativ (Stecklinge) erfolgen. Die Samen sollten vor der Aussaat ca. 24-48 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen. Anschließend max. 1cm tief in eine Mischung aus Aussaaterde und Sand oder Perlite auslegen, hell und warm (23°C+) aufstellen, sowie konstant feucht (nicht naß!) halten. Bodenwärme wirkt sich positiv auf den Keimprozess aus.
Die Aussaat kann ganzjährig erfolgen, bevorzugt im Frühjahr/Sommer.

Für die vegetative Vermehrung werden im Frühjahr/Sommer Kopfstecklinge geschnitten und in eine Mischung aus Aussaat- oder Pikiererde und Sand gesteckt, hell aufgestellt sowie konstant leicht feucht gehalten. Bodenwärme ist hier ebenfalls von Vorteil.
Die Stecklingsvermehrung ist der Aussaat vorzuziehen, da die Stecklinge in der Regel relativ schnell und problemlos bewurzeln.

Kurzinfo:
• kleiner Strauch bis ca. 90cm
• wächst mehr in die Breite als in die Höhe
• gute Ampelpflanze
• pflegeleicht
• immergrün
• Standort im Sommer sonnig
• regelmäßig gießen
• Staunässe vermeiden
• Überwinterung hell, bei ca. 10°C
• im Winter nur sporadisch gießen
• Rückschnitt fördert buschigeren Wuchs
• Aussaat einfach
• Stecklingsvermehrung einfach