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SENNA DIDYMOBOTRYA

Senna didymobotrya
(Synonym: Cassia didymobotrya)

Der Kerzenstrauch, auch Geflügelte Kassie oder Geflügelte Senna (engl. Candle Bush) hat seine ursprüngliche Heimat im tropischen Afrika ( Kenia, Tansania, Uganda, Tansania, Madagaskar), ist jedoch inzwischen in den Tropen und Subtropen verbreitet als Zierstrauch zu finden. Bei uns wird die Geflügelte Kassie häufig für die Topf- bzw. Kübelkultur angeboten.

Senna didymobotrya gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler/Johannisbrotgewächse (Leguminosae/Caesalpiniaceae). Es handelt sich um einen mehrjährigen, immergrünen Strauch bis ca. 3m mit wechselständig angeordneten, bis zu 40cm langen, paarig gefiederten Blättern, die sich aus bis zu 21 Paar, gegenständig angeordneten, kleinen, ovalen, dunkelgrünen Blättchen zusammensetzen. Die strahlend gelben Blüten erscheinen in aufrechten, bis zu 40cm langen Blütenständen an bis zu 1m hohen Blütenstielen. Die schwarzen, ungeöffneten Blüten (Knospen) stehen in einem auffälligen Kontrast zu den geöffneten Blüten. Die komplette Pflanze (Zweige, Blätter) ist, besonders im Jugendstadium, häufig mit zarten Härchen bedeckt, die Blätter verströmen beim Zerreiben einen intensiven Duft nach Erdnußbutter.

Kultur + Vermehrung

Senna didymobotrya bevorzugt während der Sommermonate einen sonnigen, warmen Standort, die Überwinterung sollte ebenfalls hell, nicht unter 15°C erfolgen.
Während der heißen Jahreszeit ist der Wasserbedarf hoch, das Gießen sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen, Staunässe wird jedoch nicht gut vertragen.
Während der Wintermonate sollte nur soviel gegossen werden, daß der Wurzelballen nicht völlig austrocknet.
Als Substrat eignet sich eine gute, nährstoffreiche Einheitserde mit einem Anteil Sand, Perlite oder Vermiculite, um eine gute Durchlässigkeit zu gewährleisten. Eine gute Drainage ist ebenfalls von Vorteil, überschüssiges Wasser sollte schnell ablaufen können.
Gedüngt wird in ca. 10tägigem Abstand von März bis September mit einem guten Flüssigdünger.
Alternativ kann beim Umtopfen im Frühjahr, mit Beginn der Vegetationsphase ca. ab März/April, dem Substrat ein Langzeitdünger untergemischt werden, dieser wird erfahrungsgemäß sehr gut vertragen. Ein Nachdüngen ist dann über die gesamte Saison nicht mehr erforderlich.

Die Vermehrung kann sowohl generativ (Aussaat) als auch vegetativ (Stecklinge) erfolgen. Die Samen sollten vor der Aussaat ca. 24-48 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen. Anschließend max. 1cm tief in eine Mischung aus Aussaaterde und Sand oder Perlite auslegen, hell und warm (23°C+) aufstellen, sowie konstant feucht (nicht naß!) halten. Bodenwärme wirkt sich positiv auf den Keimprozess aus. Die Keimung erfolgt so innerhalb weniger Tage.
Die Aussaat kann ganzjährig erfolgen, bevorzugt im Frühjahr/Sommer.

Für die vegetative Vermehrung werden im Sommer ca. 20cm lange halbverholzte Stecklinge geschnitten und in eine Mischung aus Aussaat- oder Pikiererde und Sand gesteckt, hell aufgestellt sowie konstant leicht feucht gehalten. Bodenwärme ist hier ebenfalls von Vorteil.
Die Aussaat ist der Stecklingsvermehrung vorzuziehen, da die Samen in der Regel sehr schnell keimen.

Kurzinfo:
• immergrüner Strauch bis ca. 3m
• sehr attraktive, auffällige Blüten
• sehr gut für die Topf- und Kübelkultur geeignet
• sehr blühfreudig
• pflegeleicht
• Standort im Sommer sonnig
• regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden
• Überwinterung hell, nicht unter 15°C
• im Winter mäßig gießen
• Aussaat einfach